Bestensee im Blick
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18.4.22:
Am Kameruner Tonsee
Das schöne Wetter verlockte zu einer Wanderung um den Kameruner Tonsee.
Der offizielle Name lautet Großer Tonteich, aber am Anfang der
Ziegelei, die hier 1886 mit dem Abbau von Ton entstand, nannten sie die
Arbeiter Neu-Kamerun, und umgangssprachlich hat sich der Name nach dem
Abriss der Ziegelei 1919 und dem Auffüllen der Grube mit Grundwasser
bis heute erhalten. Mit 15 ha ist dieser Tonsee der größte von zwei
weiteren und zwei Kiesseen im Ort. Das östliche Ufer gehört zu
Gräbendorf, der nördliche Teil des Tonsees zu Körbiskrug, und der
größere südliche Bereich zu Bestensee. Hier befindet sich auch ein
großer Zeltplatz. Die Ziegelei von Hornemann in
Neu-Kamerun besaß bis 1918 einen
Gleisanschluss, der entlang des noch heute existierenden „Bahndamm“ in
Körbiskrug zwischen Zeesener und Todnitzsee, entlang der östlichen und
südlichen Seite des Seechen bis zur Hauptbahnstrecke Berlin-Görlitz
führte.
Aber auch nach Senzig verlief eine Bahnstrecke.
Zahlreiche Reiherenten bevölkerten den See, ebenso Wildenten,
Blässhühner, ein Schwan, und Haubentaucher brüteten.
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