Bestensee im Blick
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9.5.23:
Tierisches am Todnitzsee
Emsiges Treiben herrschte im südlichen Bereich des Todnitzsees. Schon
von Weitem waren die Rufe mehrerer Graureiher zu hören, die sich um die
besten Fischplätze stritten. Einer von ihnen hatte Jagdglück und
verschlang einen erbeuteten Fisch vor den Augen von zwei Kormoranen,
die neidisch zu ihm blickten. Aber auch Haubentaucher fischten in der
Nähe und deuteten mit Pflanzen im Schnabel an, ein gemeinsames Zuhause
bauen zu wollen. Ein Heim hatte ein Schwanenpaar, das offenbar brütete,
am gegenüber liegenden Ufer schon gefunden.
Zwei Reiher pflegten sich vor einer inzwischen zu einer beachtlichen
Größe angewachsenen Burg eines Bibers, der sich aber nicht blicken
ließ. Die Beiden störten sich auch nicht an einem vorbei schwimmenden
Grauganspaar, Enten, Blässhühnern und Kormoranen.
Durch die vielen Menschen, die Trampelpfade im Uferbereich verursacht
haben, hat sich dieser Bereich stark verändert. Vor über 50 Jahren
wuchs hier noch Sonnentau in einer ungestörten Natur. Dafür ist jetzt
der Biber heimisch geworden, auch Silberreiher sind entlang des
Glunzgrabens ständig zu sehen. Der Eisvogel hatte dort ebenfalls sein
Revier, aber durch die zugefrorenen Seen des letzten Winters wurde
weder dort noch an den Pätzer Seen jetzt einer gesehen. Die in
Bestensee weit verbreiteten Kraniche habe ich in diesem Gebiet bisher
weder gehört noch gesehen.
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